Chronik des Hauses

Das Haus, in dem sich unser Museum befindet, wird 1717 erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte damals Johann Georg Lünprünner (Gerichtsschreiber und Bräuverwalter), dem Vater von Johann Dominicus von Linprun (1714-1787).

Letzter gehört, wie man so schön sagt, zu den berühmtesten Söhnen Viechtachs (Mitbegründer der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; 1753 geadelt). 1751 geht die "Bürgerliche Behausung samt dem dazugehörigen Wurzgarten, Stadl und Stallung" in den Besitz von Johann Adam Billich über. Er ist "Bürgerlicher Gastgeber" (Gastwirt).

Als nächster Besitzer erscheint der damalige Bürgermeister und Tafernwirt Peter Angstl. Im Kataster von 1808 heißt es: "Das Angstlhaus . . . kann zum Gewerbe auch noch Mietsleute aufnehmen."

Seit 1914 betreibt die Familie Hinkofer in diesem Haus ein Café mit Konditorei. Bis etwa 1960 konnten hier auch Zimmer gemietet werden. Als berühmtester Gast nächtigte hier einmal der bekannte Schauspieler Gert Fröbe.

Die jetzigen Betreiber, Franz und Brigitte Hinkofer, eröffneten 1994 im 1. Stock das "Wachszieher- und Lebzeltermuseum" mit angeschlossenem Kerzengeschäft.

Wir haben für Sie täglich, außer samstags, geöffnet. Dienstag bis Freitag sogar durchgehend bis 24.00 Uhr.

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Diese Seiten wurden erstellt im Rahmen des Projekts "VIT im Internet" des Dominicus-von-Linprun-Gymnasiums Viechtach. Datum der letzten Aktualisierung: 1.5.2002.